Großübung der Alarmstufe 3 in Redlham: FF Schwanenstadt gefordert
Am Abend des 25. September nahm unsere Feuerwehr an einer großangelegten Alarmstufe-3-Übung auf dem Gelände der Firma SML in Redlham teil. Gemeinsam mit 14 weiteren Feuerwehren und dem Roten Kreuz – insgesamt rund 200 Einsatzkräften – stellten wir uns einem anspruchsvollen und materialintensiven Szenario.
FF Schwanenstadt im Einsatz:
Unsere Wehr war mit Tank 2 und Pumpe 2 vor Ort. Zudem standen zwei unserer Atemschutztrupps im direkten Innenangriff im Einsatz, um die Personenrettung und Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz durchzuführen.
Das Übungsszenario im Überblick:
Explosion & Personensuche: Nach einer angenommenen Explosion in der Sprinklerzentrale fiel das betriebliche Löschwassernetz komplett aus. Der Brand breitete sich rasch im Gebäude aus, mehrere Personen galten als vermisst.
Fordernder Atemschutzeinsatz: Die Rettung der Vermissten gestaltete sich über rund 150 Meter lange Zugangstunnel im stark verrauchten Firmenkomplex als extrem schweißtreibende Aufgabe. Insgesamt kamen objektübergreifend 17 Atemschutztrupps zum Einsatz.
Logistischer Kraftakt: Parallel zur Personenrettung und einem Außenangriff über das 20 Meter hohe Flachdach mussten über 2,5 Kilometer Zubringerleitungen verlegt werden, um die Wasserversorgung aus der Umgebung sicherzustellen.
Nach knapp drei Stunden konnte die erfolgreiche Übung beendet werden. Das Zusammenspiel aller 15 Feuerwehren, der Rettungskräfte und des SML-Firmenpersonals funktionierte hervorragend.
Ein herzlicher Dank gilt der FF Redlham für die Ausarbeitung der Großübung und die Verpflegung im Anschluss sowie der Firma SML für das Bereitstellen des Werksgeländes!
Weitere Informationen finden sie auf der Homepage der FF Redlham
Fotocredit: © Carolin Briganser, © EFU Badstuben, © Michaela Harringer, © Wolfgang Niederhauser
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Kategorie: Aktuelles
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Brand eines landwirtschaftlichen Objekts
Am Donnerstag den 24.09. wurden wir zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Objekt gerufen. Glücklicherweise stellte sich die Lage weniger umfangreich dar als zunächst angenommen.
In einem Raum eines Stalls kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Kabelbrand. Der Besitzer reagierte geistesgegenwärtig und konnte mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen durchführen und den Brand dadurch bereits erheblich eindämmen.
Unsere Aufgabe bestand anschließend aus Nachlöscharbeiten sowie der Kontrolle der angrenzenden Räume auf mögliche weitere Brandherde. Der Einsatz konnte glücklicherweise rasch beendet werden.
Danke an alle beteiligten Einsatzorganisationen und insbesondere an die aufmerksamen und schnellen Ersthelfer vor Ort!
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Kategorie: Einsätze 2026
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Monatsschwerpunkt Gefährliche Stoffe: Intensiver Ausbildungsseptember bei unserer Feuerwehr
Der September stand bei uns ganz im Zeichen eines besonders anspruchsvollen Themas: Gefährliche Stoffe. Einsätze mit chemischen oder gefährlichen Gütern erfordern höchste Vorsicht, spezialisiertes Wissen und präzise Abläufe. Um für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein, absolvierten unsere Einsatzkräfte im Laufe des Monats ein mehrstufiges, aufeinander aufbauendes Ausbildungsprogramm.
Theoretisches Fundament & Informationsbeschaffung:
Den Auftakt machten theoretische Schulungen. Im Fokus stand die Frage, wie im Einsatzfall schnell und zuverlässig Informationen zu Stoffnummern (UN-Nummern) und Gefahrengütern beschafft werden. Zudem wurden die Wahl der richtigen Schutzmaßnahmen sowie das korrekte Festlegen von Absperrgrenzen und Gefahrenzonen eingehend geschult.
Erste Praxis & Abdichtmaßnahmen:
Darauf aufbauend ging es in die erste praktische Phase. Hier lernten und vertieften die Kameradinnen und Kameraden den handwerklichen Umgang mit unserem Abdichtmaterial, um das unkontrollierte Austreten flüssiger oder fester Stoffe schnell und effizient zu stoppen.
Schutzanzüge im Einsatz:
Im nächsten Schritt wurde die Handhabung der speziellen Schutzbekleidung geübt. Das korrekte Anziehen, das Arbeiten unter erschwerten Bedingungen im Anzug sowie das sichere Ablegen (Entkleiden) erfordern viel Übung und gegenseitige Kontrolle im Team.
Abschlussübung auf Zugsebene:
Den krönenden Abschluss bildete eine umfassende Zugsübung. Das angetroffene Übungsszenario – ein unkontrollierter Austritt eines vorerst unbekannten Stoffes – forderte das gesamte gelernte Spektrum: von der Stoffidentifikation und Zonenabsperrung über das Abdichten bis hin zum Einsatz unter Schutzbekleidung.
Ein herzliches Dankeschön an das Ausbildungs-Team für die Ausarbeitung dieses lehrreichen Monatsschwerpunkts sowie an alle Kameradinnen und Kameraden für die hohe Übungsbeteiligung!
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Kategorie: Übungen 2026
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