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Monatsschwerpunkt Gefährliche Stoffe: Intensiver Ausbildungsseptember bei unserer Feuerwehr

Der September stand bei uns ganz im Zeichen eines besonders anspruchsvollen Themas: Gefährliche Stoffe. Einsätze mit chemischen oder gefährlichen Gütern erfordern höchste Vorsicht, spezialisiertes Wissen und präzise Abläufe. Um für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein, absolvierten unsere Einsatzkräfte im Laufe des Monats ein mehrstufiges, aufeinander aufbauendes Ausbildungsprogramm.

Theoretisches Fundament & Informationsbeschaffung:

Den Auftakt machten theoretische Schulungen. Im Fokus stand die Frage, wie im Einsatzfall schnell und zuverlässig Informationen zu Stoffnummern (UN-Nummern) und Gefahrengütern beschafft werden. Zudem wurden die Wahl der richtigen Schutzmaßnahmen sowie das korrekte Festlegen von Absperrgrenzen und Gefahrenzonen eingehend geschult.

Erste Praxis & Abdichtmaßnahmen:

Darauf aufbauend ging es in die erste praktische Phase. Hier lernten und vertieften die Kameradinnen und Kameraden den handwerklichen Umgang mit unserem Abdichtmaterial, um das unkontrollierte Austreten flüssiger oder fester Stoffe schnell und effizient zu stoppen.

Schutzanzüge im Einsatz:

Im nächsten Schritt wurde die Handhabung der speziellen Schutzbekleidung geübt. Das korrekte Anziehen, das Arbeiten unter erschwerten Bedingungen im Anzug sowie das sichere Ablegen (Entkleiden) erfordern viel Übung und gegenseitige Kontrolle im Team.

Abschlussübung auf Zugsebene:

Den krönenden Abschluss bildete eine umfassende Zugsübung. Das angetroffene Übungsszenario – ein unkontrollierter Austritt eines vorerst unbekannten Stoffes – forderte das gesamte gelernte Spektrum: von der Stoffidentifikation und Zonenabsperrung über das Abdichten bis hin zum Einsatz unter Schutzbekleidung.

Ein herzliches Dankeschön an das Ausbildungs-Team für die Ausarbeitung dieses lehrreichen Monatsschwerpunkts sowie an alle Kameradinnen und Kameraden für die hohe Übungsbeteiligung!

Am 24.06 hatten wir unsere Technische Abschlussübung. Im Juni war das Hauptaugenmerk auf den technischen Einsätzen, unter anderem auch dass zerstörungsfreie Öffnen einer Autotüre, falls eine Person oder ein Haustier im heißen Fahrzeug eingesperrt wurde. Am Ende der Ausbildungsabende stand dann eine Zugseinsatzübung am Plan.











Inspiriert von der Übung bei der Firma Camo machten wir eine Übung über den richtigen Aufbau einer längeren Löschwasserleitung. Dabei gilt es nämlich einiges zu bedenken, nicht nur die Länge der Strecke auch Höhenunterschiede und die Fördermenge nimmt Einfluss darauf wieviele Tragkraftspritzen benötigt werden. Wenn dies dann erfolgreich ausgerechnet ist geht es an die Planung wieviel Fahrzeuge und Schlauchmaterial wird zusätzlich benötigt. Nach der Theorie gab es dann wieder eine Praktische Lehrstunde an der TS selbst. Im Anschluss wurde dann der Runde Geburtstag unseres Kameraden Berger gefeiert.





Firmen haben je nach Art und Weise was Produziert und was gelagert wird unterschiedliche behördliche Auflagen. Dies kann unter anderem beinhalten wieviel Wasser innerhalb welcher Zeit zur Verfügung stehen muss. Aus diesem Grund, haben wir einen Test gestartet wie lange wir für eine zusätzliche vom Hydrantennetz unabhängige Löschwasserleitung benötigen. Mit Erfolg, wir konnten die Zeittoleranzen einhalten und auch die benötigte Wassermenge sicherstellen.





Die ersten Übungsabende im April standen im Zeichen der Tunnelausbildung. Ein Tunnel birgt gänzlich andere Gefahren als andere Brände. Daher muss das Retten von Personen und die Brandbekämpfung gesondert geschult werden, wir begannen wieder mit einem Theorieabend, danach wurde die spezielle Angriffstaktik geübt und zum Abschluss gabs am 3ten Übungsabend dann die Personensuche und die Personenrettung. Auch wenn unser Tunnel bei der Umfahrung eher klein ist, ist diese Spezial-Ausbildung unerlässlich.











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