Monatsschwerpunkt Gefährliche Stoffe: Intensiver Ausbildungsseptember bei unserer Feuerwehr
Der September stand bei uns ganz im Zeichen eines besonders anspruchsvollen Themas: Gefährliche Stoffe. Einsätze mit chemischen oder gefährlichen Gütern erfordern höchste Vorsicht, spezialisiertes Wissen und präzise Abläufe. Um für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein, absolvierten unsere Einsatzkräfte im Laufe des Monats ein mehrstufiges, aufeinander aufbauendes Ausbildungsprogramm.
Theoretisches Fundament & Informationsbeschaffung:
Den Auftakt machten theoretische Schulungen. Im Fokus stand die Frage, wie im Einsatzfall schnell und zuverlässig Informationen zu Stoffnummern (UN-Nummern) und Gefahrengütern beschafft werden. Zudem wurden die Wahl der richtigen Schutzmaßnahmen sowie das korrekte Festlegen von Absperrgrenzen und Gefahrenzonen eingehend geschult.
Erste Praxis & Abdichtmaßnahmen:
Darauf aufbauend ging es in die erste praktische Phase. Hier lernten und vertieften die Kameradinnen und Kameraden den handwerklichen Umgang mit unserem Abdichtmaterial, um das unkontrollierte Austreten flüssiger oder fester Stoffe schnell und effizient zu stoppen.
Schutzanzüge im Einsatz:
Im nächsten Schritt wurde die Handhabung der speziellen Schutzbekleidung geübt. Das korrekte Anziehen, das Arbeiten unter erschwerten Bedingungen im Anzug sowie das sichere Ablegen (Entkleiden) erfordern viel Übung und gegenseitige Kontrolle im Team.
Abschlussübung auf Zugsebene:
Den krönenden Abschluss bildete eine umfassende Zugsübung. Das angetroffene Übungsszenario – ein unkontrollierter Austritt eines vorerst unbekannten Stoffes – forderte das gesamte gelernte Spektrum: von der Stoffidentifikation und Zonenabsperrung über das Abdichten bis hin zum Einsatz unter Schutzbekleidung.
Ein herzliches Dankeschön an das Ausbildungs-Team für die Ausarbeitung dieses lehrreichen Monatsschwerpunkts sowie an alle Kameradinnen und Kameraden für die hohe Übungsbeteiligung!
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