Feuerwehr Schwanenstadt (+43) 7673 2222
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Kurz nach 18 Uhr ging an diesem Freitagabend der erste Alarm ein.
Gerade nach Abschluss der Jugendstunde ging es für die aktiven
Kameraden zum Einsatz: Brandverdacht im betreubaren Wohnen.
Vor Ort konnte kein tatsächlicher Brandgeruch wahrgenommen werden.
Mit der Wärmebildkamera machten wir uns auf die Suche nach Wärmequellen,
fanden jedoch nichts. Anschließend wurde das Gebäude mit dem Lüfter
gründlich durchgelüftet, und wir rückten wieder ein.
Kurz vor Mitternacht folgte die nächste Alarmierung wegen Brandverdachts –
dieses Mal in Oberndorf. In einem Wohnblock wurde der Geruch von
Räucherstäbchen irrtümlich für Brandgeruch gehalten.
An diesem Freitag beübten wir mit den Kindern einen Löschangriff mit unserem Tanklöschfahrzeug TLFA-4000. Die Grundlagen die sie hier erlernen, sind eine wichtige Basis für ihren Dienst im Aktivstand.
Übungsstichwort: Wohnungsbrand.
Mehr Informationen gab es zu Beginn der Übung nicht.
Der zugewiesene Einsatzleiter erhielt ein Alarmfax mit zusätzlichen Details.
Übungsobjekt war das Wohnhaus direkt gegenüber unseres Feuerwehrhauses,
das für die Übung realitätsnah verraucht wurde.
Um gleich eine häufig gestellte Frage zu beantworten:
Warum verwenden wir bei einer Übung das Blaulicht?
In diesem speziellen Fall geschah das zu unserer eigenen Sicherheit,
da sich das Übungsobjekt an einer stark befahrenen Straße befindet.
Die Lage: Brand im Erdgeschoss, eine Person vermisst.
Im Verlauf der Übung kam die Information hinzu, dass drei Personen im Gebäude wohnen.
Unsere Atemschutztrupps begaben sich zur Brandbekämpfung ins Gebäude,
suchten und fanden alle drei vermissten Personen,
und stellten im Anschluss die Entrauchung des Hauses sicher.