
Übungsannahme war ein Brand des angrenzenden Holzstadl und dass der Brandrauch in die Produktion gelang, wo Mitarbeiter vermisst wurden, welche von unseren Atemschutztrupps gesucht und gerettet wurden. Für ein bisschen mehr Action und Realismus sorgte die Nebelmaschine. Die Aufgaben waren klar verteilt, die Atemschutztrupps waren für die Menschenrettung zuständig, die übrigen Mannschaften der Tanklöschfahrzeuge waren im Anfangsstadium mit dem Verhindern des übergreifen der Flammen beschäftigt, bis von den restlichen Löschfahrzeugen eine Wasserversorgung aufgebaut war. Danach konnte mit dem eigentlichen Löschen begonnen werden.
Viele Fragen sich jetzt natürlich, wozu das ganze gut ist. Wir Einsatzkräfte lernen dadurch das Areal kennen, die Gefahren und eine mögliche taktische Vorgehensweise. Wir wissen theoretisch natürlich, wie lange es dauert, bis die Wasserversorgung steht, wie viele Tragkraftspritzen benötigt werden, und welche Fördermengen möglich sind. Doch die beste Theorie ist nichts wert ohne die Praxis. Diese Übung hat uns gezeigt, dass alle Anforderungen erfüllt sind und im Ernstfall ein rasches Löschen möglich ist.